Schwindel bei Morbus Parkinson

Schwindel bei Morbus Parkinson – Ursachen, Diagnose und Behandlung

Viele Menschen mit Morbus Parkinson berichten über Schwindel, Benommenheit oder Unsicherheit beim Gehen. Doch nicht jeder Schwindel wird direkt durch die Parkinson-Erkrankung verursacht. Oft spielen mehrere Faktoren gleichzeitig eine Rolle – und einige davon lassen sich gezielt behandeln.

Schwindel bei Morbus Parkinson – häufiger als viele vermuten

Morbus Parkinson gehört zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen. Die meisten Menschen denken dabei zunächst an das typische Zittern, eine verlangsamte Bewegung oder Muskelsteifigkeit. Weniger bekannt ist, dass auch Schwindel und Gleichgewichtsstörungen zu den häufigen Beschwerden gehören.

Viele Betroffene beschreiben ihren Schwindel jedoch nicht als klassischen Drehschwindel. Stattdessen berichten sie über:
  • Benommenheit
  • Unsicherheit beim Gehen
  • Schwankschwindel
  • das Gefühl, jederzeit das Gleichgewicht verlieren zu können
  • Schwindel beim Aufstehen
  • Unsicherheit in Menschenmengen oder auf unebenem Untergrund
Diese Beschwerden können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen und erhöhen gleichzeitig das Sturzrisiko. Gerade deshalb sollten sie ernst genommen und sorgfältig abgeklärt werden.
 

Aus der Praxis: Nicht jeder Schwindel wird durch Parkinson verursacht

Herr M., 72 Jahre, lebt seit mehreren Jahren mit einer Parkinson-Erkrankung. In den vergangenen Monaten fühlte er sich beim Gehen zunehmend unsicher. Besonders beim schnellen Umdrehen oder beim Aufstehen aus dem Bett trat Schwindel auf.
Zunächst wurde angenommen, dass diese Beschwerden ausschließlich mit der Parkinson-Erkrankung zusammenhängen.
Bei der vestibulären Untersuchung zeigte sich jedoch zusätzlich ein gutartiger Lagerungsschwindel des hinteren Bogengangs. Bereits nach einer erfolgreichen Lagerungsbehandlung besserten sich die Drehschwindelattacken deutlich.
Die Unsicherheit beim Gehen blieb zwar teilweise bestehen, der belastende Drehschwindel verschwand jedoch vollständig.
Dieser Fall zeigt, wie wichtig eine differenzierte Diagnostik ist.

Nicht jeder Schwindel bei Morbus Parkinson wird durch die Grunderkrankung verursacht. Zusätzlich können andere – oft gut behandelbare – Schwindelerkrankungen vorliegen.

Was ist Morbus Parkinson?

Morbus Parkinson ist eine chronisch fortschreitende neurologische Erkrankung, bei der nach und nach Nervenzellen in einer Hirnregion, der sogenannten Substantia nigra, zugrunde gehen. Diese Nervenzellen produzieren den Botenstoff Dopamin, der eine entscheidende Rolle bei der Steuerung von Bewegungen spielt.
Durch den Dopaminmangel entstehen die typischen Parkinson-Symptome wie Bewegungsverlangsamung (Bradykinese), Muskelsteifigkeit (Rigor), Zittern (Tremor) und Störungen der Haltungs- und Gangkontrolle.
Dopamin beeinflusst jedoch nicht nur die Bewegungssteuerung. Es ist auch an der Verarbeitung von Informationen beteiligt, die aus dem Gleichgewichtsorgan, den Augen und der Körperwahrnehmung im Gehirn zusammengeführt werden. Dadurch kann die Parkinson-Erkrankung auch das Gleichgewicht beeinträchtigen und zu Unsicherheit oder Schwindel beitragen. Gleichzeitig können – unabhängig von Morbus Parkinson – weitere Schwindelerkrankungen auftreten, die gezielt behandelt werden sollten.
 

Warum kommt es bei Morbus Parkinson überhaupt zu Schwindel?

Die Parkinson-Erkrankung betrifft nicht nur die Bewegungssteuerung.
Im Verlauf der Erkrankung können auch andere Systeme beeinträchtigt werden, die für unser Gleichgewicht verantwortlich sind.
Dazu gehören unter anderem:
  • die Verarbeitung von Gleichgewichtsinformationen im Gehirn,
  • die Haltungs- und Gangkontrolle,
  • das vegetative Nervensystem,
  • das Sehsystem,
  • sowie die Integration von Informationen aus Augen, Gleichgewichtsorgan und Körperwahrnehmung.
Dadurch können unterschiedliche Formen von Schwindel entstehen.

Entscheidend ist jedoch:
Schwindel bei Morbus Parkinson hat häufig mehrere Ursachen gleichzeitig.
Gerade deshalb reicht die Aussage „Das kommt vom Parkinson“ oft nicht aus.
 

Die häufigsten Ursachen für Schwindel bei Morbus Parkinson

1. Orthostatische Hypotonie – eine häufige Ursache
Eine der häufigsten Ursachen für Schwindel bei Morbus Parkinson ist die sogenannte orthostatische Hypotonie.
Dabei fällt der Blutdruck beim Aufstehen deutlich ab.
Die Folge ist eine vorübergehende Minderdurchblutung des Gehirns.

Typische Beschwerden sind:
  • Schwindel unmittelbar nach dem Aufstehen
  • Schwarzwerden vor den Augen
  • Benommenheit
  • Unsicherheit
  • gelegentlich sogar kurze Ohnmachtsanfälle
Die Ursache liegt häufig in einer Störung des vegetativen Nervensystems, die im Rahmen der Parkinson-Erkrankung auftreten kann. Zusätzlich können auch einige Parkinson-Medikamente oder blutdrucksenkende Medikamente den Blutdruckabfall verstärken. Aktuelle Übersichtsarbeiten zeigen, dass orthostatische Hypotonie bei etwa einem Drittel der Menschen mit Morbus Parkinson vorkommt.
 
2. Haltungsinstabilität und gestörte Gleichgewichtskontrolle
Ein weiteres häufiges Problem ist die zunehmende Beeinträchtigung der posturalen Kontrolle.
Unser Gehirn muss ständig Informationen aus dem Gleichgewichtsorgan, den Augen und den Muskeln miteinander vergleichen.
Bei Morbus Parkinson funktioniert diese Verarbeitung häufig nicht mehr so effizient.

Dadurch fällt es vielen Patienten schwer,
  • das Gleichgewicht zu halten,
  • auf unerwartete Bewegungen zu reagieren,
  • oder Stolpern schnell auszugleichen.
Viele Betroffene beschreiben deshalb weniger einen klassischen Schwindel als vielmehr das Gefühl:
„Ich fühle mich beim Gehen einfach unsicher.“
Diese Unsicherheit gehört häufig zu den ersten Beschwerden, die Patienten im Alltag bemerken.
 

Schwindel bedeutet nicht automatisch Parkinson

Gerade bei älteren Menschen können zusätzlich andere Schwindelerkrankungen auftreten.

Dazu gehören beispielsweise:
  • gutartiger Lagerungsschwindel,
  • vestibuläre Hypofunktion,
  • vestibuläre Migräne,
  • Nebenwirkungen von Medikamenten,
  • Sehprobleme,
  • Polyneuropathien.
Diese Erkrankungen können unabhängig von Morbus Parkinson auftreten und sind teilweise sehr gut behandelbar.
Deshalb sollte Schwindel niemals automatisch ausschließlich der Parkinson-Erkrankung zugeschrieben werden.
Eine sorgfältige Diagnostik ist die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie.
 

Wie findet man die Ursache des Schwindels?

Da Schwindel bei Morbus Parkinson viele verschiedene Ursachen haben kann, ist eine sorgfältige Diagnostik entscheidend.
Die wichtigste Frage lautet dabei nicht:
„Hat der Patient Morbus Parkinson?“
Sondern vielmehr:
„Welche Ursache hat der Schwindel?“
In vielen Fällen tragen mehrere Faktoren gleichzeitig zu den Beschwerden bei.
Deshalb sollte die Untersuchung systematisch erfolgen.
 

Das ausführliche Gespräch ist oft der wichtigste Teil der Diagnostik

Bereits die Beschreibung der Beschwerden liefert häufig entscheidende Hinweise.

Der Arzt oder Therapeut wird unter anderem fragen:
  • Wann tritt der Schwindel auf?
  • Handelt es sich um Drehschwindel, Schwankschwindel oder Benommenheit?
  • Besteht ein Zusammenhang mit dem Aufstehen?
  • Werden die Beschwerden durch Kopfbewegungen ausgelöst?
  • Kommt es zu Stürzen?
  • Bestehen Hörprobleme oder Ohrgeräusche?
  • Haben sich die Beschwerden nach einer Medikamentenumstellung verändert?
Gerade bei Parkinson liefern diese Informationen oft bereits wichtige Hinweise auf die zugrunde liegende Ursache.
 

Die Blutdruckmessung gehört unbedingt dazu

Da die orthostatische Hypotonie zu den häufigsten Ursachen für Schwindel bei Morbus Parkinson zählt, sollte der Blutdruck nicht nur im Sitzen gemessen werden.

Wichtig ist eine Messung
  • im Liegen,
  • unmittelbar nach dem Aufstehen
  • und nach mehreren Minuten im Stehen.
Dabei lässt sich erkennen, ob der Blutdruck beim Lagewechsel deutlich abfällt.
Neuere Metaanalysen zeigen, dass etwa ein Drittel aller Menschen mit Morbus Parkinson eine orthostatische Hypotonie entwickelt. Bemerkenswert ist außerdem, dass viele Betroffene zunächst kaum Beschwerden bemerken. Deshalb wird eine regelmäßige Kontrolle empfohlen.
 

Vestibuläre Untersuchungen werden häufig vergessen

In der täglichen Praxis erleben wir immer wieder, dass der Schwindel ausschließlich der Parkinson-Erkrankung zugeschrieben wird.
Dabei können gleichzeitig vestibuläre Erkrankungen bestehen.

Je nach Beschwerden können unter anderem sinnvoll sein:
  • Untersuchung auf Spontannystagmus
  • Lagerungsprüfung (Dix-Hallpike- und Supine-Roll-Test)
  • Kopfimpulstest oder Video-Kopfimpulstest (vHIT)
  • Dynamische Sehschärfe
  • Gleichgewichtstests
  • Funktionelle Gangtests
Gerade ein gutartiger Lagerungsschwindel oder eine vestibuläre Hypofunktion werden bei älteren Menschen häufig übersehen – obwohl sie oft gut behandelbar sind.

 

Auch Medikamente sollten überprüft werden

Viele Menschen mit Morbus Parkinson nehmen mehrere Medikamente gleichzeitig ein.
Neben den Parkinson-Medikamenten kommen häufig hinzu:
  • blutdrucksenkende Medikamente,
  • Medikamente gegen Depressionen,
  • Schlafmittel
  • oder Beruhigungsmittel.
Einige dieser Medikamente können Schwindel oder Benommenheit begünstigen oder eine bereits bestehende orthostatische Hypotonie verstärken.
Deshalb sollte die Medikation regelmäßig gemeinsam mit dem behandelnden Arzt überprüft werden.
 

Was hilft bei Schwindel und Gleichgewichtsstörungen?

Die Behandlung richtet sich immer nach der Ursache.
Eine allgemeine Therapie gegen „Parkinson-Schwindel“ gibt es nicht.
Häufig setzt sich die Behandlung aus mehreren Bausteinen zusammen.

Behandlung der orthostatischen Hypotonie

Steht eine orthostatische Hypotonie im Vordergrund, können – abhängig von der individuellen Situation – unter anderem hilfreich sein:
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr,
  • langsames Aufstehen,
  • körperliche Gegenmanöver,
  • Kompressionsstrümpfe,
  • Überprüfung der Medikation,
  • sowie gegebenenfalls eine medikamentöse Behandlung.
Welche Maßnahmen sinnvoll sind, sollte immer individuell mit dem behandelnden Neurologen abgestimmt werden.
 

Vestibuläre Rehabilitation

Bestehen zusätzlich Gleichgewichtsstörungen oder vestibuläre Funktionsstörungen, kann eine gezielte vestibuläre Rehabilitation sinnvoll sein.
Je nach Befund umfasst sie beispielsweise:
  • Training der Blickstabilität,
  • Gleichgewichtsübungen,
  • Gangtraining,
  • Training von Kopfbewegungen,
  • funktionelle Alltagsübungen,
  • Sturzprävention.
Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse zeigt, dass vestibuläre Rehabilitation die Gleichgewichtsfunktion bei Menschen mit Morbus Parkinson verbessern kann. Gleichzeitig weisen die Autoren darauf hin, dass die bisherige Evidenz aufgrund weniger hochwertiger Studien noch unsicher ist. Das bedeutet: Die bisherigen Ergebnisse sind vielversprechend, es werden jedoch weitere gut durchgeführte Studien benötigt.
 

Bewegung bleibt einer der wichtigsten Bausteine

Unabhängig von der Ursache profitieren viele Menschen mit Morbus Parkinson von regelmäßiger körperlicher Aktivität.
Geeignet sind – individuell angepasst – beispielsweise:
  • Gehtraining,
  • Gleichgewichtstraining,
  • Krafttraining,
  • Ausdauertraining,
  • Tanzen,
  • Tai Chi,
  • oder physiotherapeutisch angeleitete Übungsprogramme.
Das Ziel besteht nicht nur darin, die Muskelkraft zu verbessern, sondern auch die Bewegungsabläufe zu erhalten, die Sturzgefahr zu reduzieren und das Vertrauen in die eigene Mobilität zu stärken.
 

Merkkasten

Nicht jeder Schwindel bei Morbus Parkinson ist eine direkte Folge der Erkrankung.
Gerade behandelbare Ursachen wie eine orthostatische Hypotonie, ein Lagerungsschwindel oder eine vestibuläre Hypofunktion sollten aktiv gesucht werden.
Eine gezielte Diagnostik ist die Grundlage für eine erfolgreiche Therapie.
Leben mit Morbus Parkinson und Schwindel – was Betroffene selbst tun können
Viele Menschen mit Morbus Parkinson stellen sich irgendwann die Frage:
„Kann ich selbst etwas tun, um meinen Schwindel zu verbessern?“
Die Antwort lautet in vielen Fällen: Ja.
Auch wenn sich die Parkinson-Erkrankung nicht heilen lässt, können zahlreiche Maßnahmen dazu beitragen, Schwindel zu reduzieren, das Gleichgewicht zu verbessern und das Sturzrisiko zu senken.
Wichtig ist jedoch, dass die Maßnahmen immer zur tatsächlichen Ursache der Beschwerden passen.
 

Was Sie selbst tun können

1. Stehen Sie langsam auf
Besteht eine orthostatische Hypotonie, fällt der Blutdruck beim Aufstehen kurzfristig ab.
Deshalb empfiehlt es sich,
  • zunächst einige Sekunden auf der Bettkante sitzen zu bleiben,
  • die Beine kurz zu bewegen,
  • anschließend langsam aufzustehen
  • und sich bei Bedarf kurz festzuhalten.
Viele Patienten berichten bereits dadurch über eine deutliche Verbesserung.
 
2. Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr
Zu wenig Flüssigkeit kann einen Blutdruckabfall zusätzlich begünstigen.
Besprechen Sie mit Ihrem behandelnden Arzt, welche Trinkmenge für Sie sinnvoll ist – insbesondere dann, wenn Herz- oder Nierenerkrankungen vorliegen.
 
3. Bleiben Sie körperlich aktiv
Regelmäßige Bewegung gehört zu den wichtigsten Therapiebausteinen bei Morbus Parkinson.
Sie verbessert unter anderem:
  • Muskelkraft,
  • Beweglichkeit,
  • Gleichgewicht,
  • Gangbild,
  • Selbstvertrauen im Alltag.
Dabei muss es nicht immer ein intensives Training sein.
Bereits regelmäßige Spaziergänge, Gleichgewichtsübungen oder physiotherapeutisch angeleitete Übungen können einen wichtigen Beitrag leisten.
 
4. Vermeiden Sie unnötige Schonung
Viele Menschen entwickeln nach einem Sturz oder Schwindelerlebnis verständlicherweise Angst vor Bewegung.
Kurzfristig wirkt Schonung oft beruhigend.
Langfristig kann sie jedoch dazu führen, dass das Gleichgewicht weiter abbaut und Unsicherheit zunimmt.
Deshalb ist es meist sinnvoller, die körperliche Aktivität gemeinsam mit Therapeuten sicher und schrittweise wieder aufzubauen.
 

Wann sollten Sie ärztliche Hilfe suchen?

Nicht jeder Schwindel ist harmlos.
Suchen Sie zeitnah ärztliche Hilfe, wenn
  • plötzlich ein starker Drehschwindel auftritt,
  • Doppelbilder entstehen,
  • Sprachstörungen oder Lähmungen auftreten,
  • Bewusstlosigkeit eintritt,
  • Brustschmerzen oder Herzrhythmusstörungen hinzukommen,
  • oder ein plötzlicher Hörverlust besteht.
Diese Beschwerden sollten unabhängig von einer bekannten Parkinson-Erkrankung immer rasch abgeklärt werden.
 

Unser Fazit

Schwindel gehört zu den häufigen Begleitbeschwerden bei Morbus Parkinson.
Die Ursachen sind jedoch vielfältig.
Neben der Parkinson-Erkrankung selbst spielen häufig auch eine orthostatische Hypotonie, Medikamente, Gleichgewichtsstörungen oder zusätzliche vestibuläre Erkrankungen eine Rolle.
Gerade deshalb sollte Schwindel niemals vorschnell ausschließlich der Parkinson-Erkrankung zugeschrieben werden.
Eine sorgfältige Diagnostik kann behandelbare Ursachen aufdecken und die Grundlage für eine gezielte Therapie schaffen.
Besonders wichtig ist dabei ein interdisziplinärer Blick auf den Patienten.
Neurologie, HNO-Heilkunde, Physiotherapie und vestibuläre Rehabilitation können sich sinnvoll ergänzen, um Mobilität, Sicherheit und Lebensqualität zu verbessern.
Die wissenschaftliche Evidenz spricht dafür, dass vestibuläre Rehabilitation das Gleichgewicht bei Menschen mit Morbus Parkinson verbessern kann. Gleichzeitig ist die derzeitige Studienlage noch begrenzt, sodass weitere hochwertige Untersuchungen erforderlich sind. Dennoch stellt sie – individuell angepasst und als Teil eines Gesamtkonzepts – eine vielversprechende Behandlungsoption dar.
 

Experten-Tipp

Nicht jeder Schwindel bei Morbus Parkinson ist eine direkte Folge der Grunderkrankung. Gerade gut behandelbare Ursachen wie eine orthostatische Hypotonie, ein Lagerungsschwindel oder eine vestibuläre Hypofunktion sollten aktiv gesucht werden. Eine sorgfältige Diagnostik eröffnet häufig zusätzliche Behandlungsmöglichkeiten und kann die Lebensqualität deutlich verbessern.
 
Autor: Tom Hanf
Physiotherapeut und Vestibulartherapeut
Schwindelzentrum Saarbrücken